Geschichte Hof Köneke

Der landwirtschaftliche Pferdebetrieb der Familie Köneke liegt in der Nähe von Celle im niedersächsischen Nienhagen. Die Gründerin des Ortes - Herzogin Agnes zu Sachsen - ließ hier Anfang des 13. Jahrhunderts im Zuge des Klosterbaus "Wienhausen" den herzoglichen Wald besiedeln. Dort, im "Neuen Hagen", entstand eine kleine Kolonie von Bauern, die sich ursprünglich lediglich aus sechs großen Höfen und 15 kleineren Hofstellen, genannt Koten, zusammensetzte. Um 1700 n. Chr. wurde das dörfliche Erscheinungsbild der mittelalterlichen Siedlung zwischen Fuhse und Aue durch neun noch kleinere Höfe, sogenannte Brinksitzer, komplettiert. Heute besticht das Dorfbild der ehemaligen Hagensiedlung durch seine alten niedersächsischen Fachwerkbauten, die auch den Charme des Hofes Köneke ausmachen.

Als einer von den sechs sogenannten Vollhöfen wurde der Betrieb der Familie Köneke bereits 1492 erstmals urkundlich benannt und gehört zu den ältesten Höfen der Gemeinde Nienhagen. Seit 1919 im Familienbesitz, wird der Betrieb heute in dritter Generation von Dieter Köneke und seiner Frau Franziska geführt. Die Pferdepassion der Familie legte bereits Großvater Heinrich Köneke, der neben der Landwirtschaft mit hannoversch gezogenen Stuten züchtete und auch mit Pferden handelte. Aus dem rein landwirtschaftlichen Betrieb mit kleiner Pferdezucht, den Dieter Köneke 1981 von seinem Vater übernahm, wurde im Laufe der letzten 20 Jahre ein moderner, vielseitiger Betrieb mit den Betriebszweigen Pferdezucht- und Aufzucht, Pensions-Pferdehaltung für Stuten und Reitpferde sowie Vermarktung.


Die Begeisterung für den Reitsport und das Herausbringen junger Pferde konnten die Könekes an ihre Kinder Christine und Joachim weitergeben.